Dienstag, 16. April 2013

Paperthin Montagsfrage: Was hältst du von Leserunden?






Liest du lieber für dich oder teilst du deine Eindrücke während des Lesens gerne mit anderen? Hast du schonmal an einer Leserunde teilgenommen? In welchem Rahmen? Hat’s Spaß gemacht? Was hältst du von Leserunden?

 

 

Ich muss ganz ehrlich sagen, dass die Frage für mich sehr schwer zu beantworten ist. Ich habe Lovelybooks erst vor kurzem entdeckt, vielleicht liegt es daran. Ich habe erst bei wenigen Leserunden mitgemacht und daher noch nicht soviel Erfahrung damit.
Bisher nehme ich noch gerne an Leserunden teil, selbst wenn ich schon zu meinem Unmut bemerkt habe, dass ich oft die Abschnitte entweder zu schnell oder zu langsam lese. Für mich ganz persönlich sind Leserunden eine gute Möglichkeit, Bücher näher kennen zu lernen, an denen man im Laden wahrscheinlich achtlos vorbeigegangen wäre. Besonders Debütautoren mit ihren Erstlingswerken haben es da ja besonders schwer, zumal viele von ihnen bei Verlagen sind, die sich die Verkaufsgebühren bei Amazon nicht leisten können. Und mal ehrlich: Wenn man meistens beim Onlinehändler oder auch im Buchladen seines Vertrauens einkauft, achtet man nicht immer auf die unbekannten Namen. Also, um für mich zu sprechen: Da mein SuB eh schon astronomisch hoch ist, entscheide ich beim Bücherkauf meistens nach Empfehlungen aus dem Bekannten- oder Verwandtenkreis. Da ist es eher selten, dass einem solche Bücher in die Hände fallen. Und noch weitaus seltener, dass man die Gelegenheit erhält, sich darüber mit dem Autor persönlich auszutauschen.



Auf der anderen Seite muss ich auch gestehen, dass ich schon den einen oder anderen Nachteil sehe. Wie gesagt, ich lese meist zu schnell oder zu langsam, außerdem poste ich meistens nachts, nachdem ich von der Arbeit komme. Da ist nicht immer die Chance für einen regen Austausch gegeben und man antwortet auf einen anderen Beitrag hin und wieder zu spät, um noch beachtet zu werden.
Außerdem merkt man schon, dass es einige wenige gibt, die zwar das Buch gewinnen, sich dann aber kaum oder gar nicht beteiligen. Es ist manchmal schon schwer genug, aufgrund der Beiträge eine richtig interessante Diskussion über den Inhalt zu beginnen, doch wenn es nur ein paar Beteiligte gibt, fällt das noch schwerer. Deswegen gefallen mir kleine Leserunden wesentlich besser als große, besonders wenn sich dann noch der Autor richtig daran beteiligt. Da hat man auch wirklich das Gefühl, dass die eigene Meinung dort ankommt, wohin man sie eigentlich richtet.



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