Montag, 27. Januar 2014

Libromanie Montagsfrage: Gibt es ein Buch, das dir beim Lesen supergut gefallen hat, von dem du dir aber sicher bist, dass du es inzwischen gar nicht mehr mögen würdest?







Hm, das ist wirklich schwer, denn ich neige dazu, Bücher, die ich beim Lesen gut fand, zu idealisieren. Im Notfall, also wenn ich der Meinung bin, ich würde einen Roman nicht mehr mögen, lese ich ihn einfach kein zweites Mal, um mir nicht den ersten Eindruck zu vermiesen.


Vielleicht ist das aber auch gut so für mich. Durch meinen Blog habe ich so viele neue Bücher in so vielen neuen Genres kennengelernt, dass ein Vergleich mit früherem Lesestoff einfach nicht ausbleibt. Und sobald man eben was richtig, richtig Tolles gelesen hat, wirken dann vergleichbare Geschichten eben nicht mehr so prickelnd wie am Anfang. Besonders weil man dabei oft merkt, wie abgedroschen und klischeehaft so manche Handlung im Vergleich zu anderen ist.

 

Außerdem hat sich meine Lesegeschmack mit der Zeit gewandelt. Heute lese ich mehr Dystopien als früher und weniger Fantasy und kaum noch Krimis. Viele Bücher aus meiner Kindheit würde ich heute gar nicht mehr anrührern (Hanni & Nanni, Dolly) und auch die Wallander-Krimis würde ich nicht noch mal lesen. Deswegen finde ich sie nicht grottenschlecht, aber sie sind einfach nichts mehr für mich.


Kommentare:

  1. Oh, und noch eine die schreibt, dass sie früher Fantasy geliebt hat und heute wenig aus dem Bereich liest.
    Dystopien und post-apokalyptische Themen finde ich auch genial. :)

    http://neerthus.blogspot.de/2014/01/montagsfrage.html

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    1. Fantasy lese ich ja immer noch, nur nocht so ekzessiv wie früher :D

      Übrigens: Toller Blog!

      Lg
      RedSydney

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  2. Oh richtig schlecht finde ich keines der Bücher, die ich mal gelesen habe. Aber vor 8 Jahren oder so war ich voll im Twilight Fieber. Das waren damals die besten Bücher ever, ever, EVER für mich :-D Mittlerweile sehe ich das anders. Aber nun bin ich eben auch kein Teenie mehr und hirnmäßig gesehen eben gereift ;-)

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  3. Ich glaube auch, dass sich nicht nur der Lesegeschmack, sondern auch die Erwartungen ändern, wenn man einfach viel liest. Da hat man doch irgendwann ganz andere Ansprüche und einst gute Bücher schneiden im Vergleich vielleicht wirklich nicht mehr so gut ab. Ich kann das nachvollziehen bzw. finde es nur eine logische Folge der Entwicklung, die man in seinem Leben eben durchmacht. :-)

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