Montag, 24. Februar 2014

Libromanie Montagsfrage: Hat dir ein Buch schon mal soviel Angst gemacht, dass du es abgebrochen hast?





Zählt da die Angst, vor Langeweile zu sterben, wenn man weiterliest, auch dazu?
Nee Quatsch, also ich fürchte mich eher selten beim Lesen. Das heißt nicht, dass zum Beispiel brutale und angsteinflößende Szenen oder Romane komplett an mir vorbeigehen. Das Problem ist nur, dass ich eine blühende Fantasie habe. Und wenn ich dann mal wirklich vor Angst schlottere, breche ich nicht einfach ab, sondern ziehe es durch. Denn in neunundneunzig Prozent der Fälle, in denen ich das nicht mache, stelle ich mir den weiteren Verlauf so gruselig vor, dass es mich zu sehr verfolgt. Meistens ist es ja so, dass der oder das Böse am Schluss besiegt wird, von daher kann ich die Geschichte wenigstens abschließen, wenn die letzte Seite umgeblättert ist. Ein Schrecken ohne Ende ist da für mich viel schlimmer.



Kommentare:

  1. Das ist auch eine interessante Herangehensweise. Und wer weiß, vielleicht war deine Phantasie am Ende ja sogar schlimmer als die tatsächliche Geschichte. :-D

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    1. Das ist auch immer meine Befürchtung, deswegen lese ich ja bis zum Schluss :D

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  2. Genau deshalb lohnt es sich durchzuhalten - weil der Bösewicht am Ende stirbt oder eingesperrt wird. Wer abbricht, in dessen Kopf bleibt er auf freiem Fuß.
    Ich würde auch nur abbrechen, wenn mir der Schreibstil nicht gefällt. Es gibt ja auch Autoren , die darauf bestehen alles zu kommentieren, was passiert und das kann in Horrorromanen ganz schon die Spannung kaputt machen.

    LG, Katarina :)

    PS: Ich habe diese Woche auch bei der Montagsfrage mitgemacht. Hat wie immer Spaß gemacht, auch wenn es ja streng genommen um Angst vor Büchern geht...

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