Montag, 8. September 2014

Libromanie Montagsfrage: Gab es schon mal eine Situation, in der dir das Lesen in der Öffentlichkeit peinlich war?




Ja, die gab es schon öfter. Ich finde es faszinierend, dass mir als Kind das Lesen in der Öffentlichkeit nie peinlich gewesen ist, egal was ich dabei hatte oder wie ich auf den Inhalt reagierte.


Als Teenager hatte ich dann die Phase, dass es mir immer peinlich war, in der Öffentlichkeit zu lesen, da meine Freunde und Mitschüler diese Freizeitbeschäftigung als total langweilig einstuften.


Heutzutage sind es vor allem die erotischen oder sehr traurigen Geschichten, die ich lieber nicht mit in Bus, Bahn oder anderswo an öffentlichen Plätzen nehme. Meistens kann ich meine Gefühle schon beherrschen, aber es gibt eben so Momente, in denen trifft dich ein Satz, eine Szene oder ein ganzes Kapitel mitten ins Herz. Und dann heißt es Pokerface aufsetzen und sich bloß nichts anmerken lassen!



1 Kommentar:

  1. Daran habe ich gar nich gedacht - dass einem Lesen peinlich ist, weil es geächtet ist. Ich finde das eher cool. Vor allem zu beobachten, wie sich E-Book-Reader laaaaaaangsam durchsetzen *abgeschweift*

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