Freitag, 10. Oktober 2014

FF: Beliebtester Antagonist







Heute bin ich wieder beim Follow Friday von A Bookshelf full of Sunshine dabei! Es ist einfach eine richtig tolle Aktion, die ich euch nicht vorenthalten will. Nur kurz zur Erklärung: "Ziel des Ganzen ist es, unser Netzwerk zu erweitern, neue Blogger und Blogs kennenzulernen und vor allem, um Spaß zu haben!" So zumindest die Einleitung zu jedem Blogbeitrag des FF von der Veranstalterin Sonja Sunshine. Auf ihrem Blog unter dem angegebenen Link findet ihr auch die Regeln dazu.





Kommen wir aber zur Frage dieser Woche, die diesmal wieder etwas allgemeiner gehalten ist. Das Thema ist diesmal ist diesmal die charismatischen Bösen, die vielleicht sogar attraktiver sind als die Helden:



Habt ihr einen Antagonisten, den ihr trotz allem total toll/heiß fandet?


Im Allgemeinen finde ich toll gemachte Bösewichte oder interessante Gegenspieler unglaublich wichtig, damit mir ein Buch richtig gut gefallen kann. Darunter waren zwar extrem wenig "heiße" Kandidaten, aber dafür umso spannendere.


Obwohl... einen gibt es, den ich doch total scharf finde und das ist einfach Lestat Lioncourt aus Gespräch mit einem Vampir von Anne Rice. Gegen ihn können so viele andere böse Untote einpacken. Und das nicht erst, seit er von Tom Cruise gespielt wurde, sondern schon vorher um Buch.


Es gibt allerdings noch andere: Da haben wir zum Beispiel Sebastian aus den Chroniken der Unterwelt von Cassandra Clare oder Phistofel Smeik aus Die Stadt der träumenden Bücher von Walter Moers. Ohne die beiden wären die jeweiligen Romane einfach nicht dasselbe gewesen, denn sie hatten beide echt was.

Und dann gibt es natürlich auch noch Snape aus Harry Potter. Ich hätte ihn echt so manches Mal beim Lesen gegen die Wand klatschen können, so sehr hat er mich aufgeregt. Aber mal ehrlich: J. K. Rowlings Buchreihe wäre ohne ihn weitaus langweiliger gewesen.


Doch wir wollen auch die Frauen nicht vergessen. Zwei unter ihnen haben mich sehr durch ihre innere Zerrissenheit berührt, die man ihnen deutlich anmerken konnte. Am deutlichsten und eindringlichsten passierte mir das bei Mrs Coulter aus der His Dark Materials Serie von Philip Pullman. Gefangen zwischen dem Wunsch nach Macht und der Liebe zu ihrer Familie ist sie immer wieder für eine Überraschung gut und oft verdammt undurchschaubar.


Aber auch Mutter aus Renegade: Tiefenrausch von J. A. Souders bietet wunderbare Ansätze dieser Zerissenheit, selbst wenn sie im Vergleich zu Mrs Coulter noch etwas unausgereift sind. Allerdings ist bisher ja nur der erste Band der Reihe erschienen. Ich hoffe jedenfalls ganz stark, dass der zweite Teil endlich bald auf Deutsch veröffentlicht wird und man mehr über diesen faszinieren Charakter erfährt. 



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