Montag, 3. August 2015

Buchfresserchen Montagsfrage: Wie schafft es eine Hauptfigur, sich bei dir unbeliebt zu machen?



Okay, das ist eine sehr schwere Frage, denn ich hab da ne gewisse Grundeinstellung: Zu den meisten Charakteren, die bewusst unsympathisch geschrieben sind, entwickle ich oft eine Hassliebe. Das heißt. ich mag sie zwar nicht, aber ich finde es toll, dass sie in dem Buch vorkommen. Ich bin niemand, der voraussetzt, dass es in einem Buch gefälligst keine Protagonisten geben sollte, die mir im wahren Leben auf den Wecker gehen würden. Nein, solche Figuren sind mir sogar sehr lieb, vor allem dann wenn sich der Autor die Mühe gibt, sie näher zu beleuchten. Und wenn es weinerliche naive Antihelden sind, solange ich sie mir in der Realität vorstellen kann, toleriere ich sie zumindest.


Was ich dagegen gar nicht leiden kann, sind inkonsequente oder viel zu oberflächliche Charaktere. Wenn sie mal so und dann ganz anders handeln, sodass man es gar nicht nachvollziehen kann, oder leblos und schablonenhaft wirken, dann gibt das bei mir kräftig Punktabzug. So was mag ich absolut gar nicht!


Kommentare:

  1. Huhu,

    stimmt oberflächliche Charaktere mag ich auch nicht.
    Das Du ansonsten so tolerant bist, finde ich gut. Wenn sich ein Protagonist zum Beispiel von vorne bis hinten durch die Handlung jammert, kann mich das schon sehr nerven und die Lust auf die Geschichte verderben.

    Liebe und sonnige Grüße ☼
    Tanja

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  2. Guten Morgen :)

    Da kann ich dir nur zustimmen, denn wenn die Charaktere zu oberflächlich beschrieben sind, dann kann man das Buch eigentlich gleich wieder weglegen, da man die meisten Handlungen gar nicht richtig nachvollziehen kann, wenn man sich nicht in die Hauptfiguren hineinversetzen kann...

    Liebe Grüße
    Clary

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  3. Oh ja stimmt oberflächliche Charaktere mag ich auch nicht. Wobei es auch welche gibt, die nur am Anfang so sind und später ziemlich tiefgründig sind wie Isabel bei Mercy Falls von Maggie Stiefvater. Die mag ich nämlich eigentlch ziemlich gern, aber beim ersten Lesen in Teil 1 ging sie mir auch ziemlich auf die Nerven.

    Mit den nervigen Charkateren kann ich dir zum Teil zustimmen. Es sollte nur nicht überwiegen. Wenn es im ganzen Buch nur Charaktere gibt die mich nicht überezeugen können ist es schlimm, aber wenn es nur wenige sind stört es mich nicht so. Lieben tu ich sie allerdings nicht.

    LG Corly

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  4. Huhu!

    Bewusst geschriebende Antihelden finde ich auch oft toll; blöd wird es für mich nur, wenn ein Charakter eigentlich ein sympathischer Held sein soll, aber nur Eigenschaften hat, die ich nervig oder schlecht finde.

    HIER ist mein Beitrag für heute.

    LG,
    Mikka

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